Sound & Media 8/02
"Amadeus 2002"



DER POP PATE

Nichts als AMADEUS hieß es in den vergangenen 4 Monaten und speziell in den letzten 14 Tagen für mich. Alles in meinem Kopf war voll von Informationen, Wünschen, Anliegen, Änderungen und Notwendigkeiten für diese so wichtige Veranstaltung der österreichischen Musikwirtschaft und Musikszene. Wie eine gut geölte Maschine soll dieser Amadeus 2002 laufen, so meinte ich in einem Interview ca. 1 Monat vor der Veranstaltung und schlussendlich war es auch so. Aber nur deswegen, da alle mitwirkenden Firmen, Organisationen und speziell deren Mitarbeiter gemeinsam an einem Strang gezogen haben – dem AMADEUS Austrian Music Award. Gleichzeitig hatten wir aber nicht nur einen Chef, dem wir Rechenschaft ablegen müssen, sondern gleich ALLE Persönlichkeiten in der ja so großen österreichischen Musikszene und diesen allen es gleichermaßen recht zu Machen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es gibt halt nicht einen Saal, wo die erste Reihe aus 800 Sitzplätzen besteht. Das ORF TV-Theater wird nicht für den Amadeus umgebaut, dass alle 1.200 Gäste Platz in einem Saal finden. Die Sendung wird nicht 12 Stunden lang sein, damit alle wichtigen nationalen und internationalen Künstler auftreten können. Die Liste der Anregungen und Wünsche, die an mich herangetragen wurden, lässt sich beliebig lang fortsetzten und ist gleichzeitig verständlich und irreal zugleich. Der AMADEUS wird immer eine Kompromisslösung bleiben, denn allen 400 Jurymitgliedern, den fast 300.000 Fernsehzuschauern, den 1.500 Clubbingbesuchern in der X-box und den unzähligen Internetusern der Chats und des Livestreams auf der AMADEUS homepage, wird man es nie gleichzeitig Recht machen können. Trotz dieser Unmöglichkeit ist die Liste der Glückwünsche bei der Veranstaltung und der eingetroffenen Mails lange geworden und ich möchte mich an dieser Stelle, bei allen dafür bedanken und gleichzeitig allen jenen danken, ohne die es nicht möglich gewesen wäre: IFPI Austria (im besonderen: Franz Medwenitsch & Thomas Böhm), ORF (im besonderen: Andrea Heinrich, Andrea Gabler, Denisa Vesely, Jochen Schmid, Britta Balt, Thomas Vacek und Peter Felber mit seiner tollen Crew), ORF Enterprise (im besonderen: Gottfried Ettl), Kiwi TV (Barbara Stöckl, Dorit Angel und Peter Nagy), Fachverband für Audiovision, Andi Knoll und Claudia Stöckl, Gregor Barcal (Buch), com.on media relations (Elisabeth Muth & Birgit Neubauer), weiters: A Unit (Homepage), Binding Group (Bier), Coca-Cola, Deejay Top 4ty, Do & Co, Eristoff Vodka, Eskimo, Fachverband der Audiovisions- und Filmindustrie, Fast Forward (VIP CD-Card), FM4, Freixenet (Sekt), Grace Communication (PR Talent Award), Hitradio Ö3, Josef Keller Verlag, Laserplast (Trophäen), Laufwerk (Grafik), media control austria, Alois Morandell & Sohn (Amadeus Wein), Nestle, ORF & ORF Enterprise, Papierwerkstatt (Kartons), pi-five Kommunikations (Talent Award Organsiation), Rechtsanwalt Dr. Arno Brauneis, Shark, SR-Archiv für Popularmusik, T-Online (im besonderen Marcus Enders, Bettina Koberwein und Stefan Wieser), Vöslauer und besonders meiner Crew (Pipi, Astrid, Susanne, Christina, Sandra, Matzi, Mark, Martina, Yasmin, Karin, Patrik, Rainer, Michi, Kili und Dieter).

Eines ist aber jetzt schon für den AMADEUS 2003 klar: die Latte liegt wieder höher und wird nur mit einem noch stärkerem gemeinsamen Arbeiten ALLER zu bewältigen sein.

Mario Rossori ist Musikmanager