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Sound & Media 02/05 Die Zukunft
ist so nah und doch so fern In diesem Heft findet sich auch ein Nachbericht der MIDEM 2005 in Cannes, der weltgrößten Musikmesse, wo Österreich wieder mit zwei Gemeinschaftsständen vertreten war. Finanzielle Kooperationspartner dieser Exportaktivität sind die AWO (Außenwirtschaft Österreich – Wirtschaftskammer), die GFÖM (Gesellschaft zur Förderung österreichischer Musik – Tochter der AKM), die IFPI (Verband der österreichischen Musikwirtschaft), der Fachverband der Audiovisons- und Filmindustrie (Wirtschaftskammer) und die ÖSTIG. Weitere wichtige Partner des gelungenen Messeauftritts waren: GOTV, Ö1, ÖMR, Sound & Media und Vivo Zeitschriftenverlag. Seit 5 Jahren findet der Auftritt der österreichischen Musikszene in dieser Konstellation statt und das Zusammenspiel der verschiedenen Organisationen passt perfekt. Als Organisator möchte ich an dieser Stelle allen Beteiligten Personen danken und hoffe, dass sie auch weiterhin so tatkräftig am Export österreichischer Musik mitwirken. Inwieweit hier auch das „Austrian Music Export“ mitwirken kann und will, wird das Jahr 2005 sicherlich zeigen, am Österreichischen Gemeinschaftsstand waren sie leider nur mit einem Hinweis zu einem anderen Stand vertreten. Eine weitere Message habe ich aber auf alle Fälle aus Cannes mitgebracht: „Österreicher essen gerne Austern“. Nein, Spaß beiseite, die Message heißt: „Alle Macht dem Mobiltelefon“. Die Zukunft liebe LeserIn liegt nicht in einer Online-Download-Plattform, die gibt es wirklich schon an jeder Ecke und dort ist nur die Frage, wer hat mehr Geld um den Konsumenten anzulocken. Die Zukunft liegt in unseren Handys! Warum? Ganz einfach. Unsere Kernzielgruppe, die Jugendlichen, sind es gewohnt beim Handy für ALLES zu bezahlen. Seien es Klingeltöne, Wallpapers, SMS, MMS, etc. etc. also auch in Zukunft für unsere Musik - Downloads. Die Hardwareindustrie entwickelt schon jetzt Festplatten für Handys, die das speichern von Musik in großem Umfang möglich machen. Darüber hinaus haben Siemens und Sony Ericsson auf der MIDEM neueste Technologien vorgestellt, die das Downloaden auf Handys extrem einfach macht und damit dem Massenzielpublikum das Leben wesentlich erleichtert. Während wir auf der Messe in Cannes arbeiteten, wurden gleich zwei Aktionen für die Flutkatastrophenopfer in Asien vollendet: „Austria for Asia“ und „Alternative for Asia“. Auch hier an alle Beteiligten ein großes Danke, denn mit viel persönlichem Einsatz und komplett ohne Bezahlung wurde hier in Windeseile gearbeitet und zwei tolle Songs mit mehr als 100 SängerInnen / MusikerInnen aus Österreich fertiggestellt. Das gelungene Zusammenspiel der Kräfte hat hier schnell und unbürokratisch funktioniert und lässt für die Zukunft hoffen, dass auch für andere Aktionen ein gemeinsames Tun möglich ist. Was in Zukunft bei der Wirtschaftskammer und speziell in unserem Fachverband geboten wird, dass werden die bevorstehenden Kammerwahlen (12. – 15.März) zeigen. Ob dort die Kräfte zwischen Musik und Film (bis dato überproportional vertreten) ausgeglichen werden, liegt ganz alleine, liebe LeserIn, in ihren Händen und am persönlichen Gang zur Wahlurne. Denn je nachdem die Wahl in unserer Sparte ausgeht, wird der Vorstand des Gremiums zusammengestellt und somit auch die Weichen für noch mehr Musik im Fachverband gestellt. Mario Rossori ist Musikmanager |