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Sound & Media 12/02 "Popkomm 2002"
In diesem Heft findet sich ein großer Bericht über die Popkomm 2002 und den österreichischen Gemeinschaftsstand. Zu den sicherlich ausführlichen Worten, die so manch Beteiligter der Messe dabei finden wird, möchte ich einige, mir persönlich wichtig erscheinende, Dinge an dieser Stelle anmerken. Zuerst einmal muss allen Personen, die aktiv bei der Standbetreuung mitgemacht haben, gedankt werden, dass sind einmal „meine Mädels“: Astrid, Christina und Pipi, aber auch die immer helfende Beate (Ms. Balloon) und dann meinem „Informanten“ Günther Wildner, der mit finanzieller Hilfe des ÖMR (Österreichischer Musikrat, www.oemr.at) mitfahren konnte und mit mir gemeinsam die Informationen über österreichische Musik zum Besten gab. Aufgrund der heuer geringeren Geldmittel musste auf eine eigene „Happy Hour“ verzichtet werden, dies wurde aber durch den tollen „Freeschoppen“ der Firma KDG mit ihrer ausgezeichneten Firmenblasmusikkapelle und durch die gelungene „monkey:lounge“ powered by FM4, problemlos wett gemacht. Durch das finanzielle Entgegenkommen des Hüttenbesitzers Klaus Hüttner (kein Scherz!) und der Firma Blow Up (Transparenterzeuger), sowie die kostenlose Grafik durch FM4, konnte das auffällige Erscheinungsbild des Österreicherstandes überhaupt erst ermöglicht werden. Auch die diversen Sponsoren, wie Weingut Hengel-Haselbrunner, Lift Verkaufsgeräte, Red Bull, Vöslauer und Zipfer Bier trugen mit ihren kostenlos zur Verfügung gestellten Produkten, dazu bei, dass UNSER Stand bei Mitwirkenden und Messebesuchern gleichermaßen gut ankam. Ein weiterer Dank gilt natürlich auch den finanziellen Förderern: AKM/GFÖM, ifpi Austria, ÖSTIG und dem Fachverband. Die Popkomm 2002 hat einmal mehr gezeigt, dass konstruktives Miteinander, trotz geringerer Geldmittel, zu einem tollen Ergebnis führen kann.
Aber jetzt
zu etwas ganz anderem. Auch Österreich wird jetzt, wie so manch europäischer
Nachbar einen vom ORF durchgeführten Wettbewerb zur Findung eines neuen
Musikstars durchführen. „STARMANIA“ ist der klingende Name und soll bis
Februar 2003 dazu führen, dass auch wir einen Star a la „No Angels“ haben.
Keine leichte Aufgabe, denn ich durfte ja anlässlich des AMADEUS 2002, bei
der „T-online Talent Award“ Suche in der Jury sitzen, wo sich ca. 500
Sängerinnen und Sänger bewarben und das ohne Feature durch den ORF. Wir
haben insgesamt 4 volle Samstage (jeweils 8 Stunden) verbraucht, um aus den
Bewerbern die Gruppe „Sugar Free“ herauszufiltern. Die Jury war hochkarätig
besetzt und wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht. Trotzdem, alle
Mühe fällt und steht mit der Wahl des richtigen Songs, denn der ist es, der
zu mindestens 50%, wenn nicht sogar mehr, den Erfolg, aber auch den
Misserfolg eines solchen Projekts ausmachen kann. Aus meiner Erfahrung kann
ich deshalb nur sagen: die Suche nach dem neuen Star, muss genauso wichtig
genommen werden, wie die Suche nach dem richtigen Song! Ich wünsche allen
Beteiligten dabei viel Glück. Und zu guter Letzt wieder zwei Meldungen aus
der Gerüchteküche: einerseits soll ein neuer Verein für die Independent
Labels gegründet werden und andererseits wird ein legendäres Lokal in Wien
revitalisiert, dass schon bald das Stammlokal des Autors werden könnte.
Mario
Rossori ist Musikmanager |