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Sound & Media 01/05 2005 alles anders oder doch nicht? Sehr geehrte Leserschaft, das neue Jahr ist fast schon wieder ein Monat alt und ich beginne darüber nachzudenken: „Was wird denn dieses neue, ach so junge, Jahr denn wieder alles so bringen?“ Impulse werden gesetzt, nicht nur durch das gleichnamige Programm basierend auf einem Beschluss des Stiftungsrates der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung und abgewickelt von der ARGE „iP ImpulsProgramm creativwirtschaft“, einer Gesellschaft der Austria Wirtschaftsservice GmbH und der Wirtschaftskammer Österreich (www.impulsprogramm.at). „iP“ ist Teil einer nationalen Strategie zur Förderung der Kreativwirtschaft in Österreich, das regional für Wien bereits durch das Programm von „departure“ begonnen wurde. Wie bei sechs andere Firmen wurde auch für mich eine Förderzusage für ein eingereichtes Projekt im Rahmen des Calls „music to sell“ durch die dortige Jury beschlossen und ich darf jetzt bis Ende des Jahres mein Konzept „Sync-Rights.com“ verwirklichen. Ich freu mich schon sehr, denn nach vier Jahren „Schwangerschaft“ sind jetzt die nötigen Geldmittel da, um diese Idee mit anderen Wiener Kreativen verwirklichen zu können. Auch der Musikproduktionsfonds gespeist vom Staatssekretariat und allen Verwertungsgesellschaften steht schon in den Startlöchern und es bedarf noch der einen oder anderen Sitzung und Abstimmung der Vereinsstatuten bzw. Richtlinien und dann kann er losschlagen. Aber auch die Kammerwahlen vom 12. bis 15.März könnten das Bild für die Musik verändern. Denn erstmalig tritt dort die „Grüne Wirtschaft“ mit einer eigenen Liste in unserer Sparte an, wo die „Musiker“ (Tonstudios und Plattenlabels) gleichermaßen vertreten sind, wie die „Filmer“ (Filmproduktionsfirmen). Schon jetzt zeigt diese Ankündigung in der Kammer die ersten Auswirkungen und lassen auch so manchen Berg im 13.Bezirk erzittern. Deshalb hier an dieser Stelle der Aufruf: „Wählen Sie mit, auch wenn sie noch NIE bei einer Kammerwahl mitgemacht haben, ihre Stimme könnte sich auswirken!“ Das waren nur drei Beispiele von echten Änderungen in der österreichischen Musikszene, die sich aber nachhaltig für die nächsten 3-5 Jahre auswirken können und auch sicherlich werden, davon bin ich überzeugt. Alle drei Maßnahmen haben zum Ziel, Ideen und Projekte in der österreichischen Musik anzukurbeln, seien es wirtschaftliche, kreative oder politische. Und das ALLES gleichzeitig in einem Jahr, da MUSS sich doch was verändern! Und gleichzeitig bleibt alles beim alten. Es wird den „Eurovisions Song Contest“ geben, bereits zum 50.Mal und Österreich ist wieder dabei. Voraussichtlich mit Alf Poier, denn es gibt nur einen, der Medien und Publikum gleichermaßen polarisiert, dass man ihn nur hassen oder lieben kann, ein Mittelding ist nicht möglich. Und das sind doch die besten Vorraussetzungen um zu gewinnen, auch in Kiew. Es wird den AMADEUS – Austrian Music Award wieder geben und das bereits zum 6.Mal und zum 5.Mal im ORF. Diesmal aber nicht als Aufzeichnung und Ausstrahlung am Tag danach, sondern LIVE, aber am selben Tag um ca. 90 Min. zeitversetzt. Eine echte Weiterentwicklung für den österreichischen Musikpreis, denn Publikum und Medien erfahren gleichzeitig, wer die strahlenden Sieger sind. Also bitte den Termin vormerken: 05.05.05. |