Phoebe
Hall und Niki Altmann trauen sich was. Als
Menschen mit großer Erfahrung im Musikgeschäft aus voller Leidenschaft zu
musizieren. Diese Musik ernst zu nehmen. Diese Musik genau so zu machen, wie
sie sich das vorstellen. Ohne Rücksicht auf Konventionen, Wahrnehmungskanäle
oder mediale Regulierer. Es
ist nicht alleine das unglaubliche Sprachgefühl, mit dem Phoebe ihren
Texten Witz und Pointiertheit einhaucht. Oder die Art ihrer Interpretation. Es
ist nicht alleine die unkonventionelle Art, wie Niki Gitarre, Bass und
Snare-Drum spielt. „Ich liebe den Sound der 60er und 70er“ sagt er.
Dabei arrangiert er seine Riffs und Song-Ideen so ungeheuer frisch, so ungehört,
catchy, klar und – heutig! Es
ist nicht alleine der Mut, sein Innerstes nach außen zu stülpen. Wenn sich
Niki etwa bei „My Sweetheart“ emotional ganz schön weit aus dem Fenster
lehnt, Phoebe sich genussvoll als „Queen Of The World“ inszeniert oder
wie im Opener „Heehaw“ die richtigen Fragen als lapidare Feststellung
singt: „What funny / what funny kind of / what funny kind of animals we
are“. All
diese Dinge und mehr machen „Revolution“ zu einem fesselnden Debut. Der
verwegene Sound, den MY NAME IS MUSIC im Sommer 2009 in ihrem Wohnstudio
eingefangen haben, ist nah am Alltag, nah am Leben. Unmittelbar, rau,
kraftvoll, dynamisch und abwechslungsreich. Nicht
nur die Musik, sondern auch das Artwork von „Revolution“ und das Video
zum Song „Smooth Revolution“ sind ein Schrei nach Befreiung. Befreiung
von den vielen Zwängen, die uns auferlegt werden. Und die wir uns selbst
auferlegen. „This
is a smooth revolution, a smooth anarchy, this is a smooth revolution, your
mind gets changed before you´re too blind to see“.
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