Nun
ist es soweit! Hindoslem präsentieren nach Metastropolis ihr drittes
Studioalbum „The Haste, the Calm and the Glorious Days“. Christopher,
Michael und Alex haben es wieder einmal Musik technisch faustdick hinter den
Ohren gehabt. Nicht nur das man sich entschied, um eine Gitarre aufzurüsten.
Und wie bewerkstelligt man das am besten? Man holt sich einen Kumpel ins
Boot. Barry O’mahony, das irische Ausnahmetalent, der ursprünglich nur
Live technisch aushelfen
wollte entpuppte sich schon bald als das „missing link“ der Band. Der
Kreis war geschlossen. „ This song hits you like an uppercut…“ um nur
eine Passage des Kommenden zu erwähnen. Hindoslem sind zurück. Härter, stärker,
größer und rotziger als bei den beiden Vorgänger-Alben „The year of
tainted visions“ (2006) und „Metastropolis“ (2007). Lange
ist es her, seit in Österreich ein so vielfältig und musikalisch
interessantes Rockalbum kreiert wurde, wie es Hindoslem zu Stande gebracht
hat. „The Haste, the Calm and the Glorious Days“ ist bereit auf die
Menschheit losgelassen zu werden. In den vergangenen drei Jahren wurde
hinter den Kulissen eifrig am Album gebastelt. Und das kann sich wahrhaftig
hören lassen! Mit diesem Werk zeigen uns die Wiener Musiker, warum das
„vielgerühmte Österreich „ in der Bundeshymne doch Berechtigung
findet. Abgründe
unseres Geistes auf eine Reise durch unsere Seele. “Well I saw you at the
riverside / gonna hide / all my memories relight / on my way down „ heißt
es im emotionalen Song „ Riverside „ welches uns nach dem ersten mal hören
klar macht das dieses Album wahrscheinlich das bisher persönlichste und
sowohl musikalisch wie auch klanglich
vielschichtigste Werk der vier Wiener darstellt. Was nicht bedeutet,
dass Hindoslem ihren alten Fans nicht treu geblieben wären. Man sagt ja
nicht ohne Grund „Rock’n Roll never dies“.
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